Gerhards & Glücker
Carsten Gerhards

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Aufgabe: Neue Dauerausstellung „Händel der Europäer&ldquo
Auftraggeber: Stiftung Händel-Haus Halle
Ort: Halle a.d. Saale
Fläche: 800 qm
Wettbewerb: Eingeladener Wettbewerb, 2007, 1. Preis
Planung: 2007-2008
Realisierung: 2008-2009
Architekten: Gerhards&Glücker, Berlin

Wenn man versucht das Werk eines Komponisten wie Georg-Friedrich Händel auszustellen, muss man zunächst die Frage beantworten, wie man einen immateriellen Stoff wie Musik überhaupt darstellen kann. Der Immaterialität der Musik möchten wir in der physischen Realität mit der Immaterialität von Licht und Schatten antworten. Licht und Schatten haben in der Architektur des Barock, also zur Zeit Händels, eine wichtige Rolle gespielt. Räume wurden durch ihre Plastizität sozusagen aus Licht und Schatten gebaut. Dementsprechend haben wir die Ausstellung auch aus Licht und Schatten gebaut. Die physischen Elemente der Ausstellung, wie eine Pergola, sind von der Raumhülle abgelöst und fungieren als Schattenwerfer. Die interaktiven Elemente der Ausstellung, wie eine kleine Oper, in der der Besucher sich einzelne Opern Händels anhören und anscheuen kann, sind als Schattenspiele konzipiert.


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last update: Thu, 07/01/10 | © copyright 2008 Gerhards & Glücker, Carsten Gerhards
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