Gerhards & Glücker
Carsten Gerhards

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Das Bauliche Corporate Design der Goethe-Institute soll eine Klammer zwischen dem global einheitlichen Auftritt der Goethe-Institute und ihrer lokalen Verankerung sein. Die gestalterische Klammer ist eine farbliche Markierung der Funktionsbereiche und damit der globale Fond für die Aktivitäten der lokalen Institute. Dementsprechend gibt es Primärmodule, die an jedem Standort weltweit auftauchen. Diese Primärmodule werden aus einer horizontalen oder vertikalen Fläche generiert und markieren die einzelnen Funktionsbereiche der Institute: Empfang, Foyer, Mediathek, Klassenraum, Außenraum. Sie bilden den Hintergrund für die bestehende Möblierung der einzelnen Institute.
Als formales und inhaltliches Gestaltungsprinzip sind die Primärmodule in den Proportionen der DIN-Formate konstruiert. Die Primärmodule können durch Sekundärmodule ergänzt werden, die additiv auf den Primärmodulen platziert werden. Einige Sekundärmodule können jedoch auch zu dem bestehenden Mobiliar hinzugefügt werden. Die Module erzeugen so einen Zusammenhalt zwischen dem Anspruch eines global einheitlichen Auftritts und lokaler Eigenheiten der einzelnen Institute, aber auch ein anregendes Spannungsfeld zwischen Deutscher Kultur und Lokaler Kultur.

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last update: Fri, 16/12/11 | © copyright 2008 Gerhards & Glücker, Carsten Gerhards
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