Aufgabe: Neue Dauerausstellung „Chemie“ Auftraggeber: Deutsches Museum Ort: München Fläche: 1000 qm Wettbewerb: Verhandlungsverfahren, 2008, 1. Preis Planung: 2008-2009 Architekten: Gerhards&Glücker, Berlin
Sichtbar und Unsichtbar Dem Besucher soll vermittelt werden, dass Chemie immer und zu jeder Zeit in seinem Alltag stattfindet. Die Dinge des Alltags sind das für den Menschen Sichtbare. Die chemischen Prozesse jedoch, die die Alltagswelt erst entstehen lassen, sind für den Menschen unsichtbar. Aus diesem Spannungsfeld, also Unsichtbares sichtbar zu machen, haben wir zusammen mit den Wissenschaftlern des Deutschen Museums unser Gestaltungskonzept entwickelt.
Mikro und Makro Der Besucher nähert sich der Chemie aus der Perspektive der Mikrowelt, die ihn auf die Themen der Makrowelt neugierig machen soll. Transparente Membranen, die die einzelnen Themeninseln umschließen, bilden die Mikrowelt ab. Die Makrowelt wird durch Alltagsgegenstände repräsentiert, die im Inneren der Themeninseln behandelt werden.