Die Neue Ständige Ausstellung
Bauherr: Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Leistungsphasen: HOAI 1-9
Planung: 2002-2005
Eröffnung 1. Teil: 2004
Eröffnung 2. Teil: 2005
Ausstellungsfläche: 2900 qm
Das Konzept der Ausstellungsarchitektur reflektiert vier Ebenen der Betrachtung:
Exponate
Die Heterogenität der Exponate in Form, Dimension, Material und Farbe erfordert eine Präsentationsform, die eine Kombination verschiedener Exponate ermöglicht und zugleich auf die spezifischen Erfordernisse des einzelnen Objekts eingeht. Entsprechend bietet Die Neue Dauerausstellung einen Rahmen für die vielfältigen Ausstellungsinhalte. Für die Architektur wurde ein Vokabular entwickelt, welches die Parameter Geometrie, Material, Farbe und Licht beinhaltet.
Wahrnehmung
Das architektonische Konzept sieht vor, alle Sinne des Menschen in der Ausstellung anzusprechen. Der Besucher kann die Exponate nicht nur passiv betrachten, ebenso kann er durch den aktiven Umgang mit der Architektur - Elemente zum Falten, Klappen und Schieben - die Exponate durch seine anderen Sinne erleben.
Architektur
Die Sprache der architektonischen Modularität orientiert sich an der klaren Gestalt des Gebäudes und findet sich in Übereinstimmung mit der Kreis schen Architektur. Die Neue Dauerausstellung bietet taktile Reize. In ihrer Materialität, Farbigkeit und Detaillierung strahlt die Ausstellung Wärme, Eleganz und Solidität aus. Der atmosphärische Eindruck formt sich aus einem Wechselspiel von Dichte, Komplexität und Großzügigkeit.
Kommunikation
Das Kommunikationskonzept sieht drei Ebenen vor: Die Vermittlung der Ausstellungsinhalte in Form von Basiswissen und Vertiefungsebenen, das Museum als Ort der Interaktion zwischen den Besuchern und als Ort der Kommunikation zwischen Institution, Wissenschaft und Besucher.
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